Herkunft

Die Thymiane sind eine Pflanzengattung  in der Familie der Lippenblütengewächse. Der gewöhnliche Thymian stammt ursprünglich aus den Mittelmeerländern im Süden von Europa. Häufig anzutreffen ist die Pflanze daher in Südfrankreich, Italien und Spanien. Hier wächst er auf kargem und steinigem Untergrund unter trocken-heißen Klimabedingungen. Der Thymian wurde im Laufe der Zeit in vielen Teilen der Erde eingeschleppt und dort meist aus medizinischen Gründen kultiviert. Heutzutage lässt sich der echte Thymian in vielen Teilen Deutschlands verwildert antreffen.

 

 

Ernte

Thymian kann praktisch jederzeit geerntet werden. Das heißt, es ist auch immer ein Rückschnitt möglich, der die Pflanzen wieder gut in Form bringt. Besonders bei den immergrünen Sträuchern wie Thymian dient die regelmäßige Ernte von Triebspitzen oder ganzen Trieben zur Pflege und somit zur Verjüngung. So können sie sich besser verzweigen und buschiger wachsen. Wer Thymian zum Konservieren trocknen will, sollte ihn kurz vor der Blüte ernten. Der beste Zeitpunkt ist ein warmer, sonniger Tag – dann soll der Gehalt an ätherischen Ölen besonders hoch sein.

 

Verwendung

Thymian ist ein vielseitiges Heil- und Gewürzkraut. Mit seinem unverkennbaren Geschmack würzt es zahlreiche mediterrane Speisen. Thymian wird durch Hitzeeinwirkung kaum in Mitleidenschaft gezogen. Beachten Sie beim Würzen, dass getrockneter Thymian die dreifache Würzkraft von frischem Thymian hat! Thymian passt außerdem hervorragend zu Lamm, Geflügel, Rind, Fisch und Meeresfrüchten. Auch vegetarischen Gerichten kann Thymian Pepp verleihen. Besonders gut verträgt er sich mit Tomaten, Zucchini, Auberginen, Oliven, Kartoffeln und auch Ziegenkäse. Doch kann der Thymian deutlich mehr. In der Naturmedizin gilt die Pflanze als ein hervorragendes Heilkraut, das u.a. Erkältungskrankheiten, Husten und Magenbeschwerden lindern kann.






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