Kreuzkümmel


 

Beschreibung & Herkunft:
Der Kreuzkümmel, auch Kumin genannt, gehört zur Familie der Doldenblütler und ist auf der ganzen Welt verbreitet. Seine Heimat ist das östliche Mittelmeer und heute sind die Anbaugebiete Indien, Iran, Türkei, China, Südrussland, Pakistan oder auch Lateinamerika. Er gilt als das Älteste in Europa verwendetes Gewürz.

 

Ernte:
Nach zwei Jahren zeigen sich an der Pflanze zunächst weiße oder rosafarbene kleine Blüten. Verfärben sich Blüten und Früchte langsam braun, kann geerntet werden. Dazu werden die Stiele abgeschnitten und in kleineren Mengen gebündelt. Anschließend werden sie aufgehängt und getrocknet.
Sind sie richtig durchgetrocknet, sind auch die Früchte reif für die abschließende Ernte. Dazu werden die Bündel zwischen den Händen gerieben oder mit einer Hand über eine Fläche gerollt. Die Samen fallen hierbei heraus.
Zum Schluss werden die Samen noch gemahlen. Man kann Kreuzkümmel aber auch als Ganzes verwenden.


Verwendung:
Kreuzkümmel wird als Gewürz sowie als Heilmittel verwendet. Er wird in der orientalischen Küche gebraucht.  Sein Geschmack und sein Geruch sind frisch, kräftig, würzig-süß und scharf aromatisch.  Wenn man ihn röstet, bekommt er ein leicht nussiges Aroma. Kreuzkümmel wird zum Beispiel für Brote und Backwaren, Salate, Fleischgerichte oder auch Gemüse verwendet. Unter Anderem aber auch für alkoholische Getränke.
Aufgrund seines hohen Anteils an ätherischem Öl, gilt er auch als Heilpflanze und wirkt anregend, antibakteriell und krampflösend. Er hilft also gegen Magen oder Darmbeschwerden, Fieber oder auch gegen Pilz- und Bakterienwachstum.
Wenn man Kreuzkümmel kühl, trocken und lichtgeschützt lagert, behält er besonders lange sein Aroma.






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