Gewürznelke


 

Herkunft :
Der Gewürznelkenbaum (lat. Syzygium aromaticum) gehört zur Familie der Myrtengewächse.
Im Mittelalter stammten die Gewürznelkenbäume aus Indonesien (Molukkeninseln), wo sie heute auch noch angebaut werden. Auch auf  Sansibar, Madagaskar, Mauritius, die Philippinen, Sri Lanka oder auch Guyana werden sie angebaut, denn am besten eignen sich für den Anbau warme und tropische Gebiete.
Er kann eine Höhe von über 10 Meter erreichen und wird bis zu 100 Jahren alt.


Ernte:
Der Gewürznelkenbaum trägt vom 6.-60. Lebensjahr Blüten. Die Knospen sind ca. 12-18 mm lang und sind anfangs grün. Vor dem Erblühen, also sobald sich die noch fest geschlossenen Knospen rosa-rötlich verfärben, werden sie mit Hand gepflückt und mehrere Tage getrocknet, bis sie einen braunroten Ton bekommen.
Durch den Trocknungsprozess verlieren sie drei Viertel ihres Gewichtes. Hatte man anfangs 100kg, so sind es nachher nur noch 25kg.

Nelken mit besonders guter Qualität haben einen hohen Öl-Gehalt. Aus diesem Grund fühlen sie sich fettig an und sondern Öl ab wenn man den Stängel mit den Fingern zerdrückt. Auch ein Schwimmtest stellt die Qualität dar, denn wenn sie einen hohen Anteil an Öl haben, so gehen sie im Wasser unter oder schwimmen senkrecht, sodass nur der Blütenkopf aus dem Wasser schaut. Schwimmen die Nelken waagrecht auf dem Wasser, so ist der Öl-Anteil gering und die Qualität ist somit mangelhaft.

Verwendung:
Der Geschmack von Gewürznelken ist sehr intensiv, weshalb man dieses Gewürz vorsichtig dosieren sollte. Man könnte ihn auch als feurig würzig beschreiben.
Saucen, Fleisch, Weihnachtsgebäck, Süßwaren, Fonds, Suppen und Punsch erhalten durch die Gewürznelke eine ganz besondere Note.
Auch ist sie Bestandteil von Currypulver und wird zur Herstellung von Kosmetikprodukten oder zur Aromatisierung von alkoholischen Getränken verwendet.
Da der Anteil an ätherischen Ölen im Gegensatz zu anderen Gewürzen bei der Gewürznelke sehr hoch ist, hilft das Kauen der Gewürznelke gegen Zahnschmerzen oder Mundgeruch. Auch bei Appetitlosigkeit oder Übelkeit hat sie eine positive Heilwirkung.






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